03 Editorial
04 Inhalt
06 Fundstück der Saison
08 News | Termine
10 Laura Andrews: Cosmic Nature
22 Tri-Angle-Weave-Kurs
43 Silvia Winterstein – PHP und Perlen
62 Leserbriefe
63 Tipps und Tricks
63 Neue Bücher
64 Glasperlen und Gold
70 Perlenladenverzeichnis
92 Wer bestimmt die Farben!
94 Sabine Lippert: Voll auf Perle
98 Vorschau/Impressum
24 Armband „Rainbow-Lace-Cuff“
27 Halskette „Eon“
32 Armband „Die Zauberflöte“
34 Armband „Rococo“
39 Schlüsselanhänger mit Perlenkugel
40 Halsschmuck „Ashes“
42 Ohrringe „Mondphase“
48 Armband, Kette „Zipper Necklace“
49 Halsschmuck „Pearl Pizzicato“
52 Titelanleitung „Cosmic Deco“
74 Kette „Chloris“
75 Armband „Sweetheart Ladder“
83 Armband „Sternenspitze“
85 Halskette „Duett“
86 Halsschmuck „Tautropfenblüte“
Als „kribbelnde Spannung“ beschreibt Laura Andrews den Prozess vom Entstehen einer Idee bis zu deren Umsetzung.
Die feinsinnige Schmuckdesignerin hat Literatur und Theaterwissenschaften studiert und Kurse in Perlenwickeln, Kostümdesign, Draht- und Metallarbeiten, Kommunikation absolviert. Seit mehreren Jahren unterrichtet sie auf der Bead&Button Show. Wir befragten sie zu ihren Inspirationen und ihrer künstlerischen Arbeit. Tauchen Sie ein in die Welt der Laura Andrews!
Ich wuchs in einem kunstorientierten Zuhause auf. Durch meine Mutter waren Perlen, Schmuck und jede Art Kreativität allgegenwärtig. Für sie war Originalität alles. Nachahmung von bestehenden „Kunststücken“ kam nicht infrage! Dadurch war ich sehr gefordert. Ich habe großes Glück gehabt, so aufzuwachsen. Meine Mutter bezog mich in ihrer inspirierenden Reise durchs Leben in jedem Moment mit ein, und ich hoffe, dass ich ihren kreativen Weg weitergegangen bin.
Ich bin ein sehr fürsorglicher und schaffensfreudiger Mensch. Einer der wichtigsten Aspekte meines Arbeitens ist, mit anderen Freude zu teilen – mit Kursteilnehmern, Freunden, Familie. Glücklich macht mich, dass mein Werk, meine Entwürfe, mein Unterricht von anderen geschätzt werden. Ich würde mich als Mensch beschreiben, der äußerst empfänglich ist für die Ausstrahlung seiner Umgebung – von anderen Menschen, Orten, Materialien, Perlen.
Gern. Das Haus, in dem ich und meine Familie wohnen, steht auf einem malerisch bewaldeten Hügel. Darin befindet sich auch mein Arbeitsstudio. Um zu mir zu kommen, muss man einen baumbestandenen Weg an einem Fluss entlangfahren. Wenn ich aus einem Fenster schaue, sehe ich auf offenes Gelände, wo wir mit Vorliebe Volleyball spielen. Etwas weiter unten wiegen sich Walnussbäume und Zedern im Wind, daneben liegt ein Sumpfgebiet. Dahinter der sanft fließende Fluss. Fast jeden Morgen sehe ich mir den Sonnenaufgang an und staune über den Anblick von Weißkopfseeadlern, die über dem Tal ihre Kreise ziehen. Lange Spaziergänge am Fluss lassen mich atmen und Bodenständigkeit empfinden.
Ich würde das als „spontane Ausbrüche mit verschiedenen Komponenten“ bezeichnen, die sowohl aus Forschungsdrang als auch aus Zielsetzungen bestehen. Es gibt ein Stadium von Konzentration, wo die Kreativität wie ein Strom fließt. Manchmal arbeiten Perlen, Materialien und Werkzeuge miteinander, wie die – bildlich gesprochen – meditativen Reflexionen eines verborgenen Weihers, dann wieder